Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

An dieser Stelle findet Ihr Berichte und Bilder zu den Einsätzen unserer Freiwilligen Feuerwehr - das Ganze nach Jahren sortiert.

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06.11.2002: Brand in der Idsteiner Altstadt

2002-11-06 Feuer Altstadt02Durch einen Brand in der Idsteiner Altstadt wurden am 06. 11. 2002 die Dachstühle zweier Fachwerkhäuser zerstört. Das Feuer war gegen 11 Uhr ausgebrochen, als Handwerker an einem Gebäude in der Himmelsgasse 5 versuchten Efeu mit einer Lötlampe wegzuflämmen. Die Folgen fielen jedoch fatal aus: Das Efeu hatte sich entzündet und das Feuer fraß sich bis zum Dachfirst durch und entzündete diesen. Kurz darauf stand der Dachstuhl des Gebäudes in Flammen. Die Einsatzkräfte der Idsteiner Feuerwehr, die um 11:07 Uhr mit LF 16/12 & DLK 23/12, die Einsatzstelle erreichten, konnten, trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen, ein Übergreifen der Flammen auf das Dachgeschoss des Nachbarhaus nicht verhindern, dennoch gelang, mit Unterstützung von nachalarmierten Kräften aus Wörsdorf, Walsdorf & Heftrich, ein drittes Fachwerkhaus vor den Flammen zu schützen.

Während ein Trupp unter Atemschutz über ein, an dem Gebäude aufgestellten, Baugerüst versuchte, mit einer Axt die Schieferplatten auf dem Dach zu entfernen, um sich einen Zugang zu den Brandnestern im Dachbereich und gleichzeitig einen Abzug für Rauch und Hitze zu schaffen und auch die Brandbekämpfung im Dachgeschoss des Hauses in der Himmelgasse Nummer 3 im vollen Gange war, bezogen weitere Einsatzkräfte im Dachgeschoss des Hauses Himmelsgasse 1 Stellung um bei einem eventuellen Übergreifen der Flammen sofort eingreifen zu können. Wie Kreisbrandinspektor Gunther Reiber, selbst an diesem Tag an der Einsatzstelle, gegenüber der Idsteiner Zeitung sagte ist ein Feuer " bei solch alter und dichter Bebauung kritisch, weil die Häuser oft durch Balken und Löcher im Mauerwerk miteinander verbunden sind". Auch dieser Brand hatte sich von der Hausnummer 5 über solche Balken und Löcher auf den Dachstuhl der Hausnummer 3 ausgedehnt.

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18.10.2002: Lkw von Regionalbahn erfasst

2002-10-18 Lkw Regionalbahn02Ein Müllwagen wurde am Morgen des 18.10.2002 von einer Regionalbahn, die aus Limburg in Richtung Wiesbaden unterwegs war, an einem Bahnübergang nahe Idstein- Wörsdorf erfasst. Dabei kam der 39- jährige Fahrer des Lkws ums Leben.

Der Unfall ereignete sich gegen 6:30 Uhr an dem teilbeschrankten Bahnübergang am Ortsausgang von Wörsdorf. Nach ersten Ergebnissen der Ermittlungen hielt das Müllabfuhr-Fahrzeug an dieser Stelle an, weil der Beifahrer einige an der Stelle stehende Müllsäcke in den Wagen laden sollte, die an einem Wohnhaus direkt neben dem Bahnübergang standen. Während dieser Zeit ging die Halbschranke nieder und schlug auf dem Führerhaus auf, das in den Übergang hineinragte. Der Beifahrer versuchte den Fahrer noch durch Zuruf zu warnen, doch vermutlich überhörte der Fahrer den Zuruf seines Kollegen. Auch der Lokführer konnte das Hindernis nicht mehr rechtzeitig erkennen, da der Zug aus einer Linkskurve kam und der Bereich nicht weitreichend einsichtig ist. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung stoppte der Zug erst nach knapp 900 Metern.

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17.07.2002: Gefahrgutunfall auf der A3

2002-07-17 Gefahrgut-Lkw01Vermutlich eine dem Wetter nicht angepasste Geschwindigkeit, so ein Polizeisprecher gegenüber der Presse, war die Unfallursache für einen schweren Unfall mit einem Gefahrgut- Lkw auf der A 3 Richtung Köln in Höhe des Niedernhausener Ortsteils Niederseelbach. Zum Unfallzeitpunkt ging in der Region ein schweres Gewitter nieder. Nach Aussagen von Polizeisprecher Helmuth Klinger, gegenüber der Lokalpresse, hatte der " Anhänger die Zugmaschine, sozusagen, überholt". Der Anhänger kippte um und blieb auf der Mittelleitplanke liegen.

Der Lastwagen war mit ca. 20 Tonnen des Stoffes "Vinylacetat" beladen. Ein leichtbrennbarer und ätzender Stoff, der zur Herstellung von Lacken und Klebstoffen verwendet wird. Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Gunter Reiber, der den Einsatz leitete, war der Stoff glücklicherweise aber stabilisiert transportiert worden. Das heisst, es wurde für den Transport dem Produkt ein Stoff zugegeben, der die Gefährlichkeit bei möglichen Unfällen, aber auch beim Be- und Entladevorgang, mindert. Ein weiterer glücklicher Umstand war, dass der Tankanhänger mit einem modernen Doppelwand-Tank ausgestattet war, der seinen Sinn erfüllte und das Auslaufen größerer Mengen des Stoffes verhinderte. Die ausgetretene Menge des Stoffes konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr aufgefangen werden konnten, sodass nichts in Erdreich gelangte.Für die Bergungsarbeiten, die von Privatunternehmen durchgeführt wurden, war es vorher nötig die im Tank verbliebene Ladung in einen Ersatztank umzufüllen. Diese Aufgabe wurde von der Werkfeuerwehr Infraserv aus Höchst übernommen. Sicherheitshalber war während der gesamten Umfüll- und Bergungsarbeiten der Brandschutz sichergestellt, um bei einer möglichen Explosion sofort eingreifen zu können. Für diesen Zweck war die Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit einem Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Litern Wasser vor Ort.

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15.07.2002: Zwei Verkehrsunfälle auf der A 3 innerhalb weniger Stunden

2002-07-15 VUs A3 01Bei zwei Verkehrsunfällen kamen am 15.07.02 auf der A 3 in Höhe Idstein jeweils eine Person ums Leben.

Der erste Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Köln gegen 6:30 Uhr nur wenige hundert Meter vor der Autobahnabfahrt Idstein. Den ersten Meldungen nach war unklar, ob der Unfall nun in Fahrtrichtung Köln oder Frankfurt passiert war. Daher alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Idstein ( für den Bereich Richtung Frankfurt) und Niedernhausen ( für den Bereich Richtung Köln) nachdem es klar wurde, dass der Unfall in unmittelbarer Nähe der Abfahrt Idstein (in Fahrtrichtung Köln) ereignet hatte wurde über die Autobahnpolizei eine kurzzeitig Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Köln veranlasst, damit die Einsatzkräfte aus Idstein entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn auffahren konnten. Dadurch wurde ein schnelleres Erreichen des Einsatzortes durch die Einsatzkräfte möglich. Die Freiw. Feuerwehr Niedernhausen, die ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen auf dem Weg zum Unfall war, wurde daraufhin abbestellt.

Den Einsatzkräfte bot sich folgende Lage vor Ort: Aus bisher unbekannter Ursache verlor der 41- jährige Fahrer des Lastzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug und schnitt einen vorbeifahrenden Personenwagen, dessen Fahrer allerdings unverletzt blieb. Zwar gelang es dem Fernfahrer sein Fahrzeug nach rechts herüber zuziehen, doch er geriet auf den unbefestigten Grünstreifen, wo er scheinbar endgültig die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Lkw mit Anhänger drehte sich schließlich um 180 Grad, ehe er auf die Seite umstürzte und am Fahrbahnrand liegen blieb. Der Fahrer des Lkws wurde durch das umstürzende Fahrzeug eingeklemmt. Der Rettungsdienst konnte bei Eintreffen nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Da es mit allen der Feuerwehr Idstein zur Verfügung stehenden Mittel nicht gelang, den Fahrer zu bergen, wurde die Berufsfeuerwehr Wiesbaden alarmiert. Diese entsendete umgehend ihren Kranwagen zur Einsatzstelle. Erst nachdem der Lastwagen mittels Kran angehoben wurde, gelang es den Einsatzkräften den Fahrer zu befreien.

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11.07.2002: Sattelzug mit Druckfarbe rast in Geräteschuppen

2002-07-11 VU Farb-Lkw03Am Donnerstag, den 11.07.2002 wurde die Freiw. Feuerwehr Idstein gegen 10:30 Uhr durch die Leitstelle mit der Durchsage "Verkehrsunfall mit Lkw, Vermutlich eine Person eingeklemmt" alarmiert. Als gegen 10:36 Uhr die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen ergab sich folgendes Bild der Lage: ein mit etwa 18 Tonnen Druckfarben beladener Lastzug war ca. 100 m von der Straße entfernt über das Außengelände eines Kindergartens gefahren und schließlich nach Zerstörung einer Seitenwand eines Geräteschuppens einer angrenzenden Steinmetz- Firma, im dortigen Geräteschuppen zum Stehen gekommen. Auf seiner Irrfahrt hatte der Laster mehrere Bäume, Büsche und Zäune mitgenommen und einen etwa 10 mal 5 Meter großen Graben inklusive Bachlauf übersprungen. Der Lkw bohrte sich wie ein Geschoss in den Geräteschuppen, der nur durch den verkeilten Lkw vor dem Totaleinsturz bewahrt wurde. Durch den Unfall hatte sich jedoch auch die Ladung des Lkws selbstständig gemacht. Mehrere Fässer und Behälter mit Druckfarbe durchbrachen die Seitenreling des Lastzuges. Eine große Menge Farbe trat aus und ergoss sich über das nähere Umfeld des Lkws. Glücklicherweise gelang es dem Fahrer sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr selbst aus seiner deformierten Fahrerkabine zu befreien. Er kam mit relativ leichten Verletzungen in ein Idsteiner Krankenhaus. Glück im Unglück hatte auch der Kindergarten: Zum Zeitpunkt des Unfalles waren die Kinder zu einer Abschlussfeier vor der Sommerpause, im Gebäude des Kindergartens und nicht wie sonst auf der Spielwiese.

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