Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

An dieser Stelle findet Ihr Berichte und Bilder zu den Einsätzen unserer Freiwilligen Feuerwehr - das Ganze nach Jahren sortiert.

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07.11.2011: Erneut schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Idstein

FFI Rueckenschild01Nachdem sich am Samstagabend zwischen Niedernhausen und Idstein ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte, wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag in Fahrtrichtung Köln wieder eine Person bei einem Unfall schwer verletzt.

Eine Autofahrerin war gegen 23:15 Uhr im Wörsdorfer Loch zwischen Idstein und Bad Camberg ins Schleudern geraten und hatte sich mehrfach überschlagen. Dabei wurde die Fahrerin anscheinend aus dem Fahrzeug geschleudert. Nach dem Unfall lief die schwer verletzte Frau unter Einfluss eines schweren Schocks mehrere hundert Meter auf dem Standstreifen in Richtung Bad Camberg.

Beim Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges aus Idstein bot sich den Einsatzkräften ein undurchsichtiges Bild. Etwa 500 m vom total beschädigten Unfallfahrzeug entfernt hatten Helfer, darunter auch der Fahrer eines weiteren Unfallwagens, das Unfallopfer aufgegriffen. Deren Fahrzeuge waren nochmals einige hundert Meter weiter zum Stehen gekommen. Die Feuerwehr leistete umgehend erste Hilfe und betreute die Frau bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der angeforderte Rettungshubschrauber konnte wegen starkem Nebel nicht zum Einsatz kommen. Ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt werden musste ein zweiter Unfallbeteiligter. Er erlitt einen Schock.

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03.11.2011: Verdacht Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr

FF Idstein TuerwappenMit dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand - Menschenleben in Gefahr" wurde am Mittwochvormittag gegen 12:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Idstein alarmiert. Ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Idstein hatte einen übel riechenden Geruch wahrgenommen und sah aus der Wohnungstür einer Nachbarwohnung Rauch quellen. Da auch auf heftiges klopfen an der Wohnungstür niemand reagierte und die Bewohnerin noch in ihrer Wohnung vermutet wurde, verständigte er umgehend die Rettungsleitstelle, welche neben der Feuerwehr Idstein auch die Feuerwehr Wörsdorf sowie einen Rettungswagen samt Notarzt zur Einsatzstelle schickte. Noch auf der Anfahrt des LF 16/12 konnte jedoch entwarnung gegeben werden, dass es sich lediglich um eingebranntes Kochgut handelte, welches auf dem Herd stand und die Person in Sicherheit gebracht sei.

Die sichtlich geschockte Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst versorgt, während die Wohnung ausgiebig gelüftet wurde und das Kochgut auf den Balkon gestellt wurde. Die sich auf der Anfahrt befindliche DLK 23/12 konnte wieder einrücken, lediglich der ELW 1 fuhr noch die Einsatzstelle an. Um wirklich sicher zu gehen, dass keine Hitzenester im Bereich des Herdes waren, wurde der Bereich vorsorglich mit der Wärmebildkamera begutachtet. Dem umsichtigen Handeln des Nachbars ist es wohl zu verdanken, dass in diesem Falle nicht mehr passiert ist.

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21.10.2011: Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall

2011-10-21 VU Deponie11Bei einem Verkehrsunfall zwischen Idstein und Heftrich wurden am Freitagmorgen zwei Personen schwer verletzt. Die Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Gegen 8:45 Uhr wurden Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Idstein und Heftrich gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache waren auf der L 3023 auf Höhe der Mülldeponie zwei Fahrzeuge frontal ineinander gefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde aus einem der Fahrzeuge der Motor herausgerissen. Er landete etwa zehn Meter neben dem Fahrzeug in einem Feld. Die beiden Fahrzeuge blieben schließlich völlig zerstört im Straßengraben liegen.

Entgegen erster Meldungen war keiner der beiden Fahrzeuginsassen schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund der besonders schweren Verletzungen einer Person forderte der Notarzt die Unterstützung eines Rettungshubschraubers an. Starker Nebel verhinderte jedoch bei allen im Umkreis stationierten Hubschraubern den Start. So mussten, trotz strahlendem Sonnenschein am Unfallort, beide Patienten mit dem Krankenwagen in Wiesbadener Kliniken gebracht werden.

Die Straße wurde durch die Einsatzkräfte der Polizei voll gesperrt. Vor Ort waren neben dem Notarzt zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Idstein. Die Feuerwehr befreite in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst die Verletzten, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigte anschließend die Straße. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Kreis- und Stadtbrandinspektor Markus Enders.

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16.10.2011: Verdacht Kaminbrand in Heftrich

FF Idstein TuerwappenZu einem vermeintlich brennenden Kamin wurden die Feuerwehren aus Idstein und Heftrich am Sonntagvormittag alarmiert. Da einige Kameraden der Idsteiner Wehr nach der Übung sich noch im Feuerwehrstützpunkt befanden, rückten diese nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit dem LF 16/12, sowieder DLK 23/12 nach Heftrich aus. Zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort, rückte der ELW 1 umgehend nach.

Die Kameraden der FF Heftrich meldeten kurz nach dem Eintreffen, dass die Wohnung durch den nicht abziehenden Rauch verraucht sei und brachten gemeinsam mit der Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs einen Überdrucklüfter in Stellung um die Wohnung rauchfrei zu machen. Währenddessen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um sich ein Bild aus dem inneren des Kamins machen zu können. Hierbei wurde jedoch festgestellt, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig ist. Der zuständige Bezirksschonsteinfeger nahm sich der Sache an, sodass die Einsatzkräfte samt Polizei und Rettungsdienst wieder einrücken konnten.

29.09.2011: Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus

FF Idstein TuerwappenAm Donnerstag gegen 20:15 Uhr wurden die Feuerwehren Idstein, Wörsdorf und Niederauroff zu einem Brandverdacht alarmiert.

Im Treppenhaus des betroffenen Mehrfamilienhauses drang beim Eintreffen der Einsatzkräfte dichter Rauch unter einer Eingangstür in den oberen Stockwerken hervor. Nachdem die Tür geöffnet war, drang ein Trupp unter Atemschutz in die verrauchte Wohnung ein. In der Küche konnte schließlich ein Topf mit stark eingebranntem Kochgut ausgemacht werden. Der Topf wurde auf dem Balkon gebracht und der Herd ausgeschaltet.

Nachdem die Küche mit Hilfe der Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht worden war, wurde der Rauch mittels Hochdrucklüftern aus der Wohnung gedrückt. Die Wohnung wurde schließlich an die Polizei übergeben, die nun die Bewohner vom Einsatz der Feuerwehr in ihren vier Wänden unterrichten wird.

 

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