25.06.2018: Zwei Einsätze in Folge auf BAB 3

Auslaufender Kraftstoff auf der BAB3 am 24.06.18

Am Sonntagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Idstein um kurz vor 10 Uhr zu einer Hilfeleistung auf die Autobahn alarmiert. Nach ersten Informationen der Leitstelle Bad Schwalbach hatte sich ein Kühllaster innerhalb einer Baustelle den Dieseltank aufgerissen, so dass nun der Kraftstoff austrat. Im ersten Moment war jedoch der genaue Standort des LKW unklar. Es hieß, der LKW stünde in der Autobahnauffahrt Idstein Süd, Fahrtrichtung Süd Bereich Cunoweg.

Aufgrund dieser ungenauen Ortsangabe wurde zunächst der Einsatzleitwagen an die Autobahnauffahrt Idstein Süd geschickt, der den LKW dann auf der BAB 3 sichten konnte. Daraufhin wurde das Löschfahrzeug, der Gerätewagen Umweltschutz und der Gerätewagen-Logistik, beladen mit einer größeren Menge Ölbindemittel über die Auffahrt Idstein Nord zur Einsatzstelle bestellt.

 

An der Einsatzstelle zeigte sich, dass der Dieseltank im unteren Bereich, offensichtlich durch einen Gegenstand derart beschädigt war, dass hier der Kraftstoff austrat. Als Erstmaßnahme wurden Mulden unter die Austrittstelle geschoben, um den auslaufenden Kraftstoff aufzufangen. Der Tank wurde schliesslich mit Leckdichtpaste verschlossen und der aufgefangene Diesel zurückgepumpt. Die Fahrbahn im Bereich der Austrittstelle wurde großflächig mit Bindemittel abgestreut. Die Kameraden aus Wörsdorf sicherten die Einsatzstelle mit einem Fahrzeug in Höhe der Ausfahrt Nord ab, auch die  Dieselspur erstreckte sich bis hierher. Die Reinigung der Fahrbahn wurde durch die Autobahnmeisterei durchgeführt. Nach gut 1 ½ Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

 

LKW-Unfall auf der BAB3 am 25.06.18

Am Montagnachmittag, pünktlich zum Feierabendverkehr gegen 15:35 Uhr wurden die Feuerwehren Idstein und Wörsdorf erneut zu einem Einsatz auf die Bundesautobahn 3 alarmiert. Diesmal wurde ein Verkehrsunfall mit LKW-Beteiligung gemeldet. Laut Auskunft der Leitstelle sollte ein LKW die Mittelschutzplanke zwischen Idstein und Wörsdorf durchbrochen haben.

Schon beim Auffahren auf die Autobahn war auf der rechten Fahrspur ein deutlicher Rückstau erkennbar. Der Fahrzeugführer des ersten Fahrzeugs entschied über eine der auf die Gegenfahrbahn verlegten Fahrspuren anzufahren und informierte auch die nachrückenden Fahrzeuge über diesen Umstand. Kurz vor Beginn der Gefällstrecke ins „Wörsdorfer Loch“ war auf der rechten Fahrspur ein Kleinlaster erkennbar, welcher quer zur Fahrbahn, mit dem Führeraus in der angrenzenden Böschung in Schräglage stand.

Bis die ersten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle erreichten, hatten sich sowohl Fahrer als auch Beifahrer schon selbst aus dem LKW befreien können und befanden sich in der Betreuung des zuvor eingetroffenen Rettungsdienstes. Da der LKW weder Gefahrgut geladen hatte, noch irgendwelche Betriebsstoffe ausliefen, war recht schnell klar, dass ein weiterer Einsatz für die Feuerwehr nicht nötig war. Die Einsatzstelle wurde an die Autobahnpolizei übergeben und die weiteren Bergungsmaßnahmen durch ein Abschleppunternehmen durchgeführt.

Trotz des glimpflichen Ausgangs bildete sich über die nächsten Stunden ein Kilometer langer Rückstau. Die Feuerwehr Idstein rückte nach nicht ganz einer Stunde wieder ein.

 

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