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Wir bitten um Eure Unterstützung: Feuerwehrkamerad stirbt bei Rettungseinsatz


2016 05 30 traueranzeige schaebisch gmundDie Unwettereinsätze der vergangenen Tage und Wochen haben vielen Feuerwehren alles abverlangt. Besonders betroffen machen uns jedoch die Ereignisse im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd.

Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd versuchte dort einen jungen Mann aus einer Unterführung vor dem Ertrinken zu retten. Obwohl er dabei durch mehrere Kameraden mit einer Feuerwehrleine gesichert wurde, wurde er von der Strömung in der Unterführung erfasst und in einen Kanal gesogen. Der 38 jährige Familienvater verlor, wie auch der 21-jährige den er retten wollte, bei dem Einsatz sein Leben. Benjamin Schlenker hinterlässt seine Ehefrau und drei Söhne.

Auch die Feuerwehr Idstein ist zutiefst betroffen von diesem tragischen Vorfall. Wir möchten uns an dem Spendenaufruf der Kameraden aus Schwäbisch Gmünd beteiligen. Auch wenn Spenden den Kameraden nicht zurückbringen, können sie doch zumindest helfen, die akuten Probleme der betroffenen Familie zu überbrücken.

Wir trauern mit den Kameradinnen und Kameraden aus Schwäbisch Gmünd.

Spendenkonto

Kontoinhaber: Stadt Schwäbisch Gmünd (Feuerwehr)
Kreissparkasse Ostalb
IBAN: DE62 6145 0050 1000 9669 92
BIC: OASPDE6AXXX
Spendenzwecks: „Notfallhilfe Familie“

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd


Liebe Kameradinnen und Kameraden,

wie ihr aus der Presse und den sozialen Medien erfahren habt, wurde die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd am 29. Mai gegen 18:00 Uhr zu dem größten Unwettereinsatz in Ihrer Geschichte alarmiert.

Im Laufe der Nacht wurden von den 12 Abteilungen der Gmünder Feuerwehr, fünf Nachbarwehren, dem Technischen Hilfswerk sowie der Berufsfeuerwehr Stuttgart rund 485 Einsätze abgearbeitet.

Bei dem Versuch eine Person aus einer überfluteten Bahnunterführung zu retten, verlor ein erfahrener und besonnener Kamerad sein Leben.

Trotz Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen wurde unser Kamerad von einer unsichtbaren Unterströmung erfasst und in einen offenen Kanal gezogen. Auch für die vermisste Person kam leider jede Hilfe zu spät.

Die eingesetzten Kräfte haben professionell und umsichtig gehandelt und tragen keine Schuld an dem tragischen Geschehen.

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei der Familie und den Kameradinnen und Kameraden der betroffenen Abteilung.

Im Namen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd möchte ich mich für die Anteilnahme bedanken. Unser besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Lorch, Mutlangen, Leinzell, Iggingen und Stuttgart (BF + FF) sowie dem Technischen Hilfswerk für die herausragende und reibungslose Unterstützung bei der Bewältigung unserer Einsätze.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ralf Schamberger
Feuerwehrkommandant


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