08.12.2015: Verkehrsunfall und Brandverdacht: Paralleleinsätze beschäftigen Freiwillige Feuerwehr [Update]


Gleich zu zwei Einsätzen innerhalb nur einer Stunde kam es Dienstagabend in Idstein.

Gegen 22 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Idstein zunächst zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Bahnhofs gerufen. Der Fahrer eines Kleintransporters war von der Straße abgekommen und mit seinem Fahrzeug eine dicht bewachsene Böschung hinunter gefahren. Es hatte auf seinem Weg noch zwei Poller umgefahren und einen Zaun niedergewalzt bevor es seitlich im dichten Geäst zum Stehen gekommen war.

Das Fahrzeug drohte anschließend weiter die Böschung hinunter zu kippen, weshalb sich der Fahrer nicht alleine aus dem Fahrerraum befreien konnte. Mit Hilfe der Seilwinde des Idsteiner Rüstwagens sicherten die Einsatzkräfte den Unfallwagen. Anschließend konnte der Fahrer ohne technisches Gerät über die Fahrertür befreit werden. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 Noch während die Einsatzkräfte das weitere Vorgehen zur Bergung des Unfallwagens planten, wurden die Freiwilligen Helfer zu einem weiteren Einsatz im Stadtgebiet gerufen. Während ein Idsteiner Löschfahrzeug die Einsatzstelle Am Bahnhof verlassen konnte, machten sich vom Feuerwehrstützpunkt Drehleiter sowie ein weiteres Löschfahrzeug auf den Weg in Richtung der zweiten Einsatzstelle.

Ein Mitarbeiter des Idsteiner Industriebetriebes hatte auf seinem Kontrollgang Brandgeruch wahrgenommen und eine leichte Rauchentwicklung im Eingangsbereich eines Gebäudeteils entdeckt. Da sich der Brandgeruch auf das Foyer beschränkte, verschafften sich die Einsatzkräfte über Leitern Zugang zur Zwischendecke. Dort konnte man ein leicht verkohltes Kabel ausmachen. Nachdem die Stromversorgung zur betroffenen Leitung getrennt war, wurde der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend an den Haustechniker der Firma übergeben.

[Ergänzung vom 10.12.2015]: Die weiteren Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls stark betrunken war und somit Alkohol am Steuer als Unfallursache festzustehen scheint. Ein Alkohltest habe bei dem 59-jährigen Fahrer einen Wert von 2,5 Promille ergeben teilte das Polizeipräsidium am Mittwoch mit. Der  (Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen - Wiesbaden vom 09.12.2015; http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/3198496).

BILDER: WIESBADEN112

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