29.04.2015: Bauern und Feuerwehr retten Rinder und Pferde aus brennender Scheune


2015-04-29 Scheunenbrand01

Dem beherzten Handeln der Besitzer, sowie dem schnellen Eingreifen der Idsteiner Feuerwehren, ist es zu verdanken, dass ein Feuer in einem Idsteiner Großviehstall am Mittwoch ohne Schäden an Mensch und Tier ausging.

Kurz vor 19 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, die von einer starken Rauchentwicklung aus einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Limburger Straße berichteten.

Wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Idstein und Wörsdorf an der Einsatzstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits dichter Rauch aus dem landwirtschaftlichen Gebäude. Die Rauchsäule über dem Anwesen war bereits von der Autobahn aus zu sehen wie Passanten berichteten. In dem Stall waren zu dem Zeitpunkt etwa 40 Rinder und Kälber sowie drei Pferde untergebracht.

Die Besitzer des Anwesens, sowie eine Vielzahl an Helfern, hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die Bestallungen geöffnet und versuchten Rinder und Pferde aus den Stallungen ins Freie zu treiben. Nachdem sicher gestellt war, dass sich keine Tiere und Menschen mehr in dem Gebäude befanden, wurde das Feuer im Inneren des rund 70 mal 50 Meter großen Gebäudes von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft. Zu diesem Zeitpunkt war die Halle bereits komplett verraucht. Neben den Stallungen waren in der Halle große Mengen Heu und Stroh sowie mehrere Traktoren und landwirtschaftliches Gerät gelagert.

Das eigentliche Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Gebrannt hatte eine größere Menge Stroh in der Mitte der Halle. Die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung des Brandes auf das gelagerte Heu und Stroh sowie die Halle an sich verhindern. Das brennende Stroh wurde dabei von den Atemschutztrupps mit einem Traktor ins Freie gefahren und abgelöscht. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Idsteiner Freiwilligen Feuerwehren.

Acht Personen, die zuvor die Tiere aus dem Stall getrieben hatten, wurden vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchgasinhalation behandelt, mussten jedoch nicht in Krankenhäuser eingeliefert werden. Es waren hierfür mehrere Rettungswagen und Notärzte, sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort.

Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis nach 22 Uhr. Die Kriminalpolizei hat noch während des Einsatzes Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Video und Bilder: Wiesbaden112 - vielen Dank!

 

 

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