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01.01.2015: Rauchmelder retten am Neujahrsmorgen Leben

FF Idstein TuerwappenMit drei leichten Rauchvergiftungen endete am Neujahrsmorgen ein Feuer in einem Wörsdorfer Mehrfamilienhaus, in dem Großmutter, deren Kinder und Enkel zusammen leben.

Um kurz nach halb acht Uhr wurden die Familienangehörigen des Mehrfamilienhauses vom schrillen Alarmton eines Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen. In der Erdgeschosswohnung der Großmutter war ein Sofa in Brand geraten, woraufhin die installierten Rauchmelder Alarm schlugen. Der Sohn und seine Familie konnten alle anderen Familienangehörigen warnen. Nachdem er auch seine Mutter aus der noch leicht verrauchten Wohnung gebracht hatte und die Feuerwehr alarmiert hatte, wurden mit einem Eimer Wasser sogar noch erste Löschversuche unternommen.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Wörsdorf, war die Wohnung dann bereits so stark verraucht, dass die Wohnung nur noch unter Atemschutz betreten werden konnte. Die Feuerwehr konnte das Sofa schließlich ins Freie bringen und ablöschen. So konnten auch weitere Schäden durch Löschwasser im Gebäude vermieden werden. Anschließend wurde die Wohnung mit Hilfe eines Lüfters entraucht.

Drei Personen wurden vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchvergiftungen versorgt. Die Großmutter wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Der frühen Alarm des Rauchmelders und die schnellen Reaktion der Familienangehörigen haben so am Neujahrsmorgen mehrere Leben gerettet. Dem raschen und überlegten Eingreifen der Feuerwehren Wörsdorf, Walsdorf und Idstein ist es außerdem zu verdanken, dass bei diesem Feuer lediglich ein vergleichsweise geringer Sachschaden entstanden ist. Die Brandursache ist bisher ungeklärt.

Die Silvesternacht dagegen verlief für die Feuerwehren Idstein sehr ruhig. Neben dem Wohnungsbrand in Wörsdorf mussten die Freiwilligen Feuerwehren zu keinen weiteren Einsätzen ausrücken.

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