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28.02. - 03.03.2014: Närrische Tage für die Feuerwehren Idstein

2014-03-02 Brand Mueltonnen 1Eine Folge von Brandeinsätzen halten die Freiwilligen Feuerwehren Idstein seit dem Faschingswochenende in Atem. Dabei wurden bei verschiedenen Einsätzen mehrere Personen verletzt.
In der Nach auf Rosenmontag mussten die Floriansjünger zu einem Feuer im Außenbereich eines Kinderwohnheims im Bereich des Kalmenhofgeländes ausrücken. Mehrere Mülltonnen standen dort in Flammen, konnten jedoch rasch gelöscht werden. „Aufgrund der Gesamtumstände geht die Kriminalpolizei derzeit davon aus, dass die Mülltonnen vorsätzlich in Brand gesteckt wurden" (Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westhessens - Wiesbaden vom 02.03.2014; 23:30 Uhr)

Wenige Stunden später, gegen 5:40 Uhr am Rosenmontag, meldeten Bewohner im Bereich der Friedensstrasse Rauch in einem Mehrfamilienhaus. Auf einer heißen Herdplatte hatten dort Gegenstände Feuer gefangen. Dem beherzten Eingreifen der Bewohnerin ist es zu verdanken, dass es zu keinem größeren Schaden gekommen ist. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein belüfteten die verrauchte Wohnung. Die allein lebende Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.

 

Am späten Abend des Rosenmontags, gegen 23 Uhr meldete eine automatische Brandmeldeanlage in der Grunerstraße schließlich ein Feuer im Gebäude. Es handelte sich dabei um dasselbe Kinderwohnheim an dem am Vorabend der Müllplatz gebrannt hatte. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte aus Idstein bestätigten Anrufer ein Feuer im Gebäude. Sofort wurden zur Unterstützung die Feuerwehren Wörsdorf und Niederauroff hinzugezogen.
Ein Sofa war im Bereich des Flures in Brand geraten. Ein Rauchmelder hatte frühzeitig Alarm geschlagen und so die Großteils körperlich und geistig beeinträchtigten Bewohner gewarnt. Dem vorbildlichen Verhalten der diensthabenden Betreuerin ist es zu verdanken, dass es durch das Feuer zu keinen größeren Sach- und Personenschäden gekommen ist. Mit Hilfe von Wassereimern konnte sie das Feuer noch in der Entstehungsphase löschen. Weil es trotzdem zu einem beträchtlichen Brandschaden im Flur sowie zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, räumten alle Bewohner die Zimmer und fanden sich am gemeinsamen Sammelplatz ein.
Beim Eintreffen der Idsteiner Feuerwehr, war das Feuer bereits gelöscht. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte alle Räume des Gebäudes und stellte sicher, dass sich keine Bewohner mehr im betroffenen Bereich aufhielten. Anschließend wurde auch hier das Gebäude belüftet.
Mehrere Kinder sowie die Betreuerin hatten bei der Flucht aus dem Gebäude sowie dem Löschen des Feuers Brandrauch eingeatmet. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswägen und einem Notarzt vor Ort, um alle Betroffenen zu untersuchen und zu versorgen. Auch mussten die aufgebrachten Kinder beruhigt werden. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und hat Ermittlungen aufgenommen.

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