Tagesübung: Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen

Am Samstag stand eine ganztägige Ausbildung zum Thema Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen an. An zwei Schrott-Pkws, welche von Kameraden und Bekannten der FF Idstein zur Verfügung gestellt worden waren, konnten die Teilnehmer das Vorgehen zur Personenrettung bei Verkehrsunfällen üben.

Für die Technische Hilfeleistung stehen am Stützpunkt Idstein vor allem zwei Fahrzeuge zur Verfügung: der Rüstwagen RW 2 und das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12. Das LF ist im Stadtgebiet stets das erstausrückende Fahrzeug und hierfür mit verschiedenen Gerätschaften wie hydraulischer Schere, Spreizer und Rettungszylindern ausgerüstet. Der Rüstwagen dagegen verfügt über alle Arten von Werkzeugen und Sondergeräten für die technische Hilfeleistung. Er ergänzt die Ausrüstung des LFs und wird vor allem bei komplizierten und größeren Einsätzen dringend benötigt.

 

Die Ausbilder Patrik Buhlmann, Peter Weber und Helmut Weber gingen zuerst nochmals auf die Beladung der beiden Fahrzeuge ein. Das eigentliche Ziel der Übung war es aber, dass die Rettung von Unfallopfern praktisch geübt werden konnte. Dafür standen uns zwei Schrottfahrzeuge zur Verfügung. Im Vordergrund stand dabei die patientenschonende Rettung. Wie in einem realen Einsatz wurden folgende Punkte geübt:

  • Korrekte Absicherung der Unfallstelle
  • Stabilisierung des Unfallfahrzeugs
  • Sicherung der Airbags vor Arbeitsbeginn
  • Das patientenschonende Entfernung der Fensterscheiben
  • Schaffen eines Versorgungszugangs für den Rettungsdienst
  • Schaffen eines großräumigen Zugangs für die Patientenversorgung
  • Schaffen von Sichtfenstern zum Fußraum
  • Befreien von eingeklemmten Patienten
  • Schonende Rettung von Patienten mit Hals-Wirbelsäulen-Syndrom