Übungseifer der Idsteiner Feuerwehren

Alarmübung in Heftrich / CSA-Übungen / Atemschutzübungen / Orientierungs- und Funkübung


 Eine Vielzahl verschiedenster Übungen standen in den vergangenen 2 Wochen bei den Feuerwehren Idstein und der Freiwilligen Feuerwehr Idstein an.

Alarmübung in Heftrich

Die spektakulärste davon fand bereits vergangenen Donnerstag, 04.10.2012, in Heftrich statt. Um 19:12 Uhr wurden die Feuerwehren Heftrich, Idstein, Kröftel sowie Nieder-Oberrod zu einem angenommenen Lagerhallenbrand in Heftrich alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt wurden den anrückenden Kräften 7 vermisste Personen gemeldet. Bereits nach 6 Minuten war die FF Heftrich mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und begann mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung. Stolz berichtete der Idsteiner Wehrführer Patrik Buhlmann, dass bereits nach 15 Minuten alle alarmierten Kräfte vor Ort eingetroffen waren – und das trotz einem Anfahrtsweg von bis zu 7 km.

 

Die Vorbereiter der Übung hatten ganze Arbeit geleistet: Beim Eintreffen der Einsatzkräfte quoll dichter Theaterrauch aus allen Ritzen der alten Heftricher Turnhalle. Im Verlauf der Übung konnten trotz Null-Sicht alle 7 Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Einige der nicht mehr gehfähigen „Verletzten" wurden auf der Rückseite durch Leiterhebel der Feuerwehren Idstein und Kröftel gerettet. Die Wasserversorgung wurde mit Hilfe einer zweiten Schlauchleitung aus dem Heftricher Ortskern sichergestellt.

Lars Wendland, Patrik Buhlmann und Werner Volkmar beobachteten die Übung und zeigten sich nach der Übung zufrieden. Die Einsatzleitung der rund 40 Einsatzkräfte hatte der Heftricher Stefan Buhl.

CSA-Jahresübungen

Um auch für Gefahrgutunfälle bestens gerüstet zu sein, fanden in den letzten Wochen mehrere Übungen der Idsteiner Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA) statt. Unter der Regie von Andreas Imlintz hatten die Einsatzkräfte schwerwiegende Lecks an der Ausbildungsanlage in Idstein abzudichten. Eine solche Übung muss jeder CSA-Träger mindestens einmal jährlich absolvieren.

Übungen in der Atemschutzanlage

Eine jährliche Pflichtübung muss sich auch jeder der rund 70 Atemschutzgeräteträger (AGT) Idsteins unterziehen. In der Atemschutzstrecke des Rheingau-Taunus-Kreises im Idsteiner Feuerwehrstützpunkt herrschte und herrscht daher aktuell Hochbetrieb. Auch in den nächsten Wochen werden die Atemschutzwarte noch mit der Vor- und Nachbereitung der zahlreichen Übungen beschäftigt sein.

Orientierungs- und Digitalfunkübung

Bei der letzten Sonntagsübung der Idsteiner Freiwilligen Feuerwehr standen der Umgang mit den neuen Digitalfunkgeräten sowie die Orientierung im Einsatzgebiet der FF Idstein im Mittelpunkt. Die Gruppenführer hatten eine Reihe einsatzrelevanter Ziele ausgewählt, die im Rahmen einer Orientierungsfahrt angefahren werden mussten. Dabei standen nicht nur Kindergärten und Schulen im Fokus sondern auch wichtige Rettungspunkte der Alarmpläne rund um die ICE-Strecke, die Autobahn sowie der Waldrettungspunkte.

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Idstein

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